Sonntag, 9. August 2015

STOP – hör auf negativ zu denken!

Wie viele Gedanken, gehen einem durchschnittlichen Menschen täglich durch den Kopf? Bist Du überrascht, wenn ich Dir sage, dass es mehr als 60.000 Gedanken sind jeden Tag? Die interessantere Frage ist jedoch, wie nutzt Du diese über 60.000 Gedanken für Dich? Oder bist Du Deinen Gedanken etwa hilflos ausgeliefert?  


Hirnforscher haben entdeckt, dass zwischen 84 und 92% der Gedanken die Du heute gedacht hast, auch gestern schon in Deinem Kopf waren. Nicht nur das, aber über 80% dieser Gedanken waren negative Gedanken. Über 80%!

Es wurde zudem erforscht, dass Deine Stimmungen großen Einfluss auf Deine Gedanken haben. Schlechte Laune, Misserfolge und negative Gefühle haben entscheidenden Einfluss auf die Qualität Deiner Gedanken. Deine Gedanken wiederum bestimmen darüber, wie Du Dich fühlst. Was für ein Teufelskreis, oder? Du bist also tatsächlich das Produkt Deiner eigenen Gedanken!

Hast Du Dich schon mal beim tagträumen erwischt? Hast Du schon erlebt, wie Du Dir vorstellst was passieren wird, wie schmerzvoll, peinlich oder verletzend eine Situation ist? Dein Verstand läuft auf Autopilot, er macht es fast unmöglich, auf andere Gedanken zu kommen. Jammerland ohne Chance auf Veränderung? Nein, sicher nicht. Aber Du wirst aktiv werden müssen, wenn Du diesen Autopiloten umprogrammieren willst.

Wie verändere ich meine Gedanken? 


Das ist die große Frage, der sich dieser Artikel widmet. Was kannst Du tun, damit diese eingetretenen Pfade in Deinem Gehirn verschwinden und Du Chancen und neue Ideen säen kannst?

Entscheide Dich


Forscher haben entdeckt, dass Du entscheidest, wie glücklich Du Dich fühlst.
Wenn Du Dir bewusst machst, was Einfluss auf Deine Einstellung zum Leben hat, fällt es Dir leichter, Deinen Verstand in eine andere Richtung zu dirigieren.

Es gibt drei Felder, die darüber bestimmen, was in Deinem Kopf für Glaubenssätze und Gedanken vorherrschen:


  • Deine Vergangenheit (besonders Kindheit und Jugend) (50%)
  • Deine unmittelbare Umgebung (Deine Arbeit, Gesundheit, Beziehungen) (10%)
  • Deine Gedanken, Gefühle, Worte und Taten (40%)


Ist das nicht eine wunderbare Statistik? Sie zeigt Dir, welche Kräfte Du selbst in der Hand hast. Was Du tun kannst, um Deine eingetretenen Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen!

Du hast drei Möglichkeiten auf jeden Deiner Gedanken zu reagieren:
→ erlaube dem Gedanken Dich einzufangen und Deinen Verstand und Deine Gefühle zu kontrollieren (alles bleibt wie es ist)
→ lösche den Gedanken und ersetze ihn mit einem gesunden, positiven Gedanken (Chance auf Veränderungen!)
→ Meditiere über diesem Gedanken und erlaube ihm, sich in etwas Gutes für Dich zu verwandeln.

Wichtig ist, dass Du aufhörst, in den Tag zu denken, sondern Dir bewusst wirst, was passiert. Versuche einen negativen Gedanken sofort nach dem Auftreten zu eliminieren. Überlege Dir, ob Dir der Gedanke nützt oder schadet. Wenn er Dir schadet, lösche ihn aus, bevor er in Deinem Hirn weiter über die ungeliebten Pfade tritt.

Es braucht ein bisschen Übung und einen wachen Geist, dies zu tun. Natürlich macht es keinen Sinn, rund um die Uhr nur noch auf der Lauer zu liegen. Nimm Dir vor, diese Übung mehrmals am Tag, für ein paar Minuten zu machen. Du wirst sehen, wie schnell Du Dich selbst darauf einstellen kannst, wie es zur Gewohnheit wird, dass negative Gedanken keine Chancen mehr bekommen sich festzusetzen.

Vielleicht bist Du Dir Deiner negativen Gedanken in diesem Ausmaß nicht bewusst? Dann kann Dir ein Gedankentagebuch helfen. Nimm Dir eine Woche lang jeden Tag eine Stunde Zeit. Notiere, was Dir in der letzten Zeit durch den Kopf gegangen ist. Mit etwas Abstand kannst Du nachlesen, was sich in Deinen Gedanken ansammelt. Wenn Du diese Übung richtig wertvoll für Dich gestalten möchtest: Denk darüber nach, wie Du diese negativen Gedanken, in etwas positives für Dich verwandeln kannst.

Sorge dafür, dass Du Dich gut fühlst. Du kannst nichts negatives Denken, wenn Du lachst! Bring Freude in Dein Leben, lerne auch die kleinsten Dinge wieder mit einem Lächeln zu betrachten. Das muss nichts kosten. Manchmal ist es ein Sonnenstrahl der durch die dunklen Wolken bricht, oder auch ein Kinderlachen. Es liegt allein an Dir, diesen Dingen Aufmerksamkeit zu schenken.

Erinnere Dich immer wieder daran, dass Du allein es in der Hand hast, was Du denkst und was Du fühlst! Durchbreche den Kreislauf, geh neue Wege und lege ganz neue Pfade an, auf Deinem Weg zum Glück. Du bist kein Opfer! Du bist Schöpfer in Deinem Leben!

Denk immer daran: Am Anfang ist der Gedanke!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen